Die Ablösung der inzwischen verbrauchten IPv4 Adressen mit 32 Bit durch IPv6 Adressen mit 128 Bit Länge ist notwendig und im Gange. Damit lassen sich viele technische Probleme lösen, die aus dem Zwang heraus entstanden, mit knappen IP-Adressen haushalten zu müssen. Die künftig verfügbaren 340 Sextillionen Adressen machen es möglich, praktisch allem und jedem eine eigene Adresse zuzuweisen, ohne dass (derzeit) eine Verknappung auch nur denkbar wäre. Bisher technisch erforderliche Lösungen wie NAT oder andere Notlösungen zur Vermittlung zwischen privaten und öffentlichen Adressbereichen wären damit künftig überflüssig. Aus Sicht vieler IT-Verantwortlichen ist es also höchste Zeit, diese Netzwerkbremsen und Problemkinder abzuschalten und allen Netzverkehr direkt und unvermittelt laufen zu lassen.
Sollte man das aber wirklich machen? Vor allem aus Gründen des Datenschutzes und nicht zuletzt der Datensicherheit, bestehen Bedenken. Lesen Sie weiter…